Buchtipp: Ein Thriller zum Jahreswechsel

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Kategorie: Sport & Freizeit


Der Teilchenbeschleuniger LHC ("Large Hadron Collider") am europäischen Forschungszentrum CERN in Genf steht seit vielen Jahren im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Über viele Jahre hinweg werden in seinen kilometerlangen unterirdischen Röhren Teilchen nahezu mit Lichtgeschwindigkeit zirkulieren. Beim Zusammenprall entstehen spontan neue Elementarteilchen. Da solche Kollisionen bereits Sekundenbruchteile nach dem Urknall stattfanden, erhoffen sich die Wissenschaftler von den Untersuchungen Rückschlüsse über die Entstehung unseres Universums. Bei diesem Vorhaben betreten sie absolutes Neuland, und die Experimente bergen naturgemäß große Chancen hinsichtlich des Erkenntniszuwachses, aber auch unberechenbare Risiken. Auf Letztere haben unter anderem renommierte Wissenschaftler aus Deutschland und den USA hingewiesen. Es wurden sogar rechtliche Schritte gegen die Inbetriebnahme in die Wege geleitet.

Das größte Risiko stellt ein spontan sich bildendes Schwarzes Loch dar. Der Theorie von Stephen Hawking zufolge würde es zwar rasch zerfallen, aber dafür gibt es keinerlei experimentelle Belege. Wegen dieser Unsicherheit, die auch von Vertretern des CERN mangels Fakten bisher nicht widerlegt werden konnte, halten kritische Wissenschaftler die Aufnahme der über viele Jahre laufenden Versuche für unverantwortlich. Ein einmal entstandenes Schwarzes Loch, so der gemeinsame Tenor, würde ständig weiter wachsen und sich die Erde schließlich total einverleiben. Am Ende wäre die gesamte Masse der Erde dem Sog einer unvorstellbaren Schwerkraft folgend in einer winzigen Murmel von knapp einem Zentimeter Durchmesser vereint.

Das vorliegende Buch, dessen Handlung in die nahe Zukunft gelegt wurde, beschreibt den "Worst Case" und veranschaulicht, wie neben wissenschaftlich-technischen Unwägbarkeiten auch der Faktor Mensch gerade in Extremsituationen ein nicht zu vernachlässigendes Risiko darstellt. Dies trifft insbesondere für den karrieresüchtigen Projektleiter Eric Stein zu, der endlich Ergebnisse sehen will und die bisherigen Versuchsbedingungen in einer einsamen Entscheidung auf den Kopf stellt. Doch anstelle des erhofften nobelpreisverdächtigen "Gottesteilchens", das dafür verantwortlich sein soll, dass Materie eine Masse besitzt und damit ein fundamentales Rätsel des Universums lösen würde, sehen sich die Forscher mit einem Schwarzen Loch konfrontiert. Ein bisher noch nie da gewesener Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Buchinfo: Sekunde Null. Das Urknall-Experiment, BoD GmbH Norderstedt, ISBN 978-3837053142, 156 Seiten, EUR 16,90. Jetzt im Handel.

Was schreibt die Presse über das Buch? Hier eine Rezension bei taschenbuecher.de:

Ein mysteriöser Mord an einem Physiker in Berlin muss aufgedeckt werden, doch die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln. Einzig die Auffälligkeit des Ermordeten sich kritisch zu Großprojekten in der Physik per Blogs zu äußern scheint eine Spur zu liefern. Diese führt dann auch ins schweizerische CERN, wo der LHC steht, der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, mit dem Wissenschaftler aus aller Welt hoffen das Higgs-Bosonen zu finden... Ein aufregender Krimi beginnt. Unter ihnen sind jedoch auch zwei skrupellose Wissenschaftler, die alles dafür tun würden, damit ihr Experiment glückt. Vielleicht würden sie dafür sogar einen Mord begehen...? Sekunde Null ist ein spannender Krimi, der gut recherchiert ist, was bei dem Beruf des Autors auch nicht weiter verwundern dürfte, ist dieser doch selbst Wissenschaftler und der Plot bezieht sich auf einen wahren Hintergrund. Das Technik auch verwüsten kann ist leider Teil des Fortschritts und hier versteckt sich wohl auch ein bisschen die Kritik, welche vom "Sekunde Null" ausgeht. Es kommt eben immer darauf an, wer sie in Händen hält und wie man sie gebraucht. In Sekunde Null sind zufällig einige Parallelen zu Dan Browns Illuminati zu finden, doch was die Spannung anbelangt muss sich Sekunde Null keine Sekunde lang hinter Illuminati und dem Brownschen Feingeist für gut recherchierte Geschichten verstecken.

 

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Rolf Froböse

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