„Das Haus der Bücher“ – Neuer Roman von Michael Paul vorgestellt - Bücherverbrennung 1933 - Geschichte im Stammhaus des

Pressemitteilung von Bunte Hunde Verlag

Kategorie: Kunst, Literatur & Kultur



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2014 erschien mit „Wimmerholz“ der erste Roman des Lahrer Autors Michael Paul. Mittlerweile ist er zu gleichen Teilen als Strategieberater und Schriftsteller tätig. Mit spannenden oder ungewöhnlichen Recherchen zu seinen Romanen machte er immer wieder auf sich aufmerksam und seine Lesungen sind gut besucht.

Nun stellt er seinen neuen Roman „Das Haus der Bücher“ vor. Erneut spielt die Stadt Königsberg in Ostpreußen eine Rolle. Die spannungsgeladene, fiktive Geschichte, die Paul wieder gekonnt in wahre Begebenheiten einflechtet, handelt von der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten 1933, bereits wenige Monate nach deren Machtergreifung. Einige Buchhändler kämpfen darum, die Bücher, die die Nazis auf die „Schwarze Liste“ gesetzt haben, vor dem Feuer der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 zu retten. Dafür riskieren sie ihr Leben und die Existenz der Buchhandlung. Gerade heute ist dies wieder ein aktuelles Thema um die Freiheit von Denken, Presse und Meinung.

Hauptkulisse ist dabei ein besonderes Haus. „Nur wenige wissen heute noch, dass bis zum Krieg Europas größte Buchhandlung in Königsberg stand, das „Haus der Bücher“ von Gräfe und Unzer. Den Verlag kennt man heute als Ratgeberverlag für Küche und Garten. Damals war das „Haus der Bücher“ das führende Unternehmen der Branche, innovativ und angesehen“, erklärt Paul. „Kant, Herder, Osiander, Thomas Mann und viele andere bedeutende Persönlichkeiten ging in dem Haus ein und aus oder pflegten Freundschaften mit dem bekannten Verleger.“

Für die für ihn üblich intensive Recherche erhielt Michael Paul viel Unterstützung von dem Münchner Verlag und reiste mit dem Verlagshistoriker sogar für acht Tage ins russische Kaliningrad, das frühere Königsberg. Dies auch mit der Absicht, ein angebliches Ferienhaus des Verlegers in Rauschen, dem heutigen Svetlogorsk zu finden, das auch ein Spielort im Roman sein sollte. „Außer Kellermauern mitten in einem Waldstück haben wir aber leider nichts mehr gefunden“, berichtet der Autor. „Doch alle Spielorte des Romans sind real, viele heute noch zu finden, auch wenn man sich in Kaliningrad vorkam wie bei einer Zeitreise, wenn man die alte schöne Stadt vor der Zerstörung 1944 vor Augen hat.“

Der berühmte Ostpreußenschriftsteller Arno Surminski schrieb Paul sogar ein Vorwort für seinen Roman. Ergänzt ist sein Buch mit Fotografien der damaligen Buchhandlung. In einem Anhang erfährt man etwas über die Historie des Verlags und Buchhandels seit der Gründung im Jahr 1722.

„Meine Familie hat sich gewundert, dass ich heulend über dem Buch saß. Ich habe von der ersten Seite an mit den Helden mitgelitten.“, schreibt eine Leserin begeistert über den neuen Roman.

Dafür hat Paul einen eigenen Verlag mit dem Namen „Bunte Hunde“ gegründet. Autor und Verleger zugleich? „Ich liebe das Selfpublishing, weil man schnell und unabhängig ist. Als langjähriger Unternehmer will ich das Produkt, das Marketing und den Vertrieb selbst gestalten. Das verliert man bei einem herkömmlichen Verlag, der meist langsam und träge ist und selten ein Budget für neue Autoren bereitstellt, dafür aber natürlich eine große Reichweite durch den Buchhandel hat.“ Seine Romane bekommt man stattdessen direkt im Verlags-Online-Shop. „Gerne auch signiert“, sagt Paul, „ein toller Vorteil gegenüber dem bekannten Onlinehandel, bei dem man den Roman auch bekommt. „Jede Buchhandlung in Deutschland kann das Buch bestellen, es wird nur nicht in der Auslage liegen, um es gleich mitnehmen zu können.“ Ausnahme sind die regionalen Buchhandlungen, die seinen neuen Roman auch wieder anbieten.

Am 3. Mai ist die Premierelesung in der Mediathek in Lahr. Dann geht es für den Autor auf eine große Lesereise mit 18 Stationen bis Mitte Juni. „Es geht bis nach Husum und Bremerhaven“, berichtet der Autor. „Höhepunkte sind neben dem Auftakt in Lahr die Lesung am 24. Mai in München im Verlagshaus von G&U, gemeinsam mit dem bekannten Schauspieler Siemen Rühaak und dem Verlagshistoriker. Mit diesem geht es dann am 7. Juni auch zu einem großen Abend nach Lüneburg auf Einladung des Ostpreußischen Landesmuseums. „Das wird eine aufregende, aber auch anstrengende Tournee, auf die ich mich sehr freue“, so Paul. „Aber bis dahin gibt es noch viel zu tun. Schließlich bin ich gerade ein Ein-Mann-Verlag, der auch anderen Autoren die Möglichkeit bietet, ihre Bücher über Bunte Hunde anzubieten. Und der Name ist Programm, denn genauso bekannt wollen die Autoren werden, die den Verkauf ihrer Bücher selbst in die Hand nehmen.

Infos und Leseprobe zum Roman „Das Haus der Bücher“ auf www.bunte-hunde.de

Kontaktdaten:

Michael Paul, Sofienstraße 9, 77933 Lahr

Tel.: 0171-2095378 oder 07821-29999

www.michael-paul.eu

mail@michael-paul.eu

 

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