Datensicherheit? SSDs sind nicht die besseren Festplatten

Pressemitteilung von ACATO GmbH

Kategorie: IT



Der Albtraum eines jeden Nutzers ist es zu erfahren, dass seine Festplatte defekt ist. Meist hat der Anwender aber keinen wissentlichen Einfluss auf die Rettbarkeit seiner Daten. Gewiss riskieren manche Anwender den totalen Datenverlust, wenn sie stur versuchen Tage lang Daten au seiner klackenden Festplatte zu sichern.

Bereits beim Kauf einer neuen Festplatte können Laien gravierende Fehler begehen, denn häufig passt das ausgewählte Gerät nicht zu der tatsächlich vorgesehenen Verwendung. Mancher lässt eine Desktop Festplatte 2 Jahre lang im Dauerbetrieb mit erheblicher Belastung laufen. Fällt das Gerät aus, so gibt es selbst heute immer noch einige Anwender, die glauben sie wären in der Lage eine Festplatte zu reparieren. Dabei verwenden sie keinen Reinraum und hinterlassen auf den scheiben schön sichtbare Fingerabdrücke. Erst dann geben Sie auf, wenn sie den Schaden bestmöglich verschlimmert haben und gehen zum Datenretter.

Es gibt sogar Anwender, die bei defekten SSDs selbst herumlöten. Aber die Kreativität hat wohl keine Grenzen, wenn es darum geht möglichst in Eigenregie die Daten zu retten.

Kann man eigentlich schon beim Kauf einer Festplatte Fehler vermeiden?

Für den Dauerbetrieb eignet sich eine Purple WD Festplatte. Eine Blue WD ist üblicherweise eine Desktop Festplatte für den gelegentlichen Betrieb. Wer intensivere und kritische Anwendungen hat, sollte auf WD Back Festplatten setzen. Wer häufig unterwegs ist sollte sich von sehr empfindlichen Festplatten fernhalten. Die Modelle "Momentus thin" und "Laptop thin" sind sehr platz sparend. Ihr Nachteil liegt aber eindeutig in der geringen Platzfreiheit. Diese Seagate Festplatten tendieren sich bei einem Sturz eines Notebooks leicht zu verbiegen. Das führt dazu, dass der beschädigte Lesekopf auf der Scheide die Oberfläche massiv beschädigt. Damit ist der Datenverlust so gravierend, dass nur eine vorherige Datensicherung die Daten liefern kann.

Sogar die Kombination aus Festplatte und SSD ist keine gute Idee. Die SSHD Festplatten haben ebenfalls ein geringen Spielraum und können bei einem Defekt auf der Leiterplatine zu einem vollständigen Datenverlust führen.

Verwendet man stattdessen eine echte SSD wie etwa die Samsung Evo 840 so hat man deutlich bessere Chancen seine Daten zurück zu bekommen. Wichtig ist es vor dem Kauf darauf zu achten, dass keine Verschlüsselung durch den Hersteller aktiviert ist. Wer die Tweets von Edward Snowden verfolgt, kann immer wieder die Forderung nach mehr Hardware verschlüsseltem Speicher lesen. Dieser Wunsch ist aber nur zweckmäßig für verfolgte Aktivisten. Der normale Bürger möchte bei einem Schaden seine Daten zurückerhalten, weshalb er auch nach München zur Datenrettung (https://www.acato.de/index.php/datenrettung/festplatten-datenrettung) kommt.

Sollten aber mehr Speicherkarten und Kameras mit der von Snowden geforderten Verschlüsselung auf den Markt kommen, so werden immer häufiger Urlauber einen bitteren Nachgeschmack erfahren, wenn die Speicherkarte einen Schaden erfährt. Dann sind alle Urlaubsbilder dauerhaft verloren.

Snowdens Wunsch nach mehr Verschlüsselung in speicherkarten und SSDs hat aber eigentlich nur vordergründig mit der Umsetzung von anti-forensik Schutzmechanismen zu tun. Dadurch sollen Behörden davon abgehalten werden, Datenträger von Aktivisten auszulesen. Nach der Sicherstellung einer solchen modernen Festplatte beginnt die Arbeit der SSD Forensik.

Moderne Festplatten haben in sich eine deutlich bessere Eigenschaft Beweise zu vergessen, weshalb die laborbasierende Forensik auch dazu übergehen kann, die SSD komplett zu zerlegen und auf Chipebene nach versteckten Daten zu suchen. Das ist auch häufig ein Weg von ausländischer Wirtschaftsspionage, um Rezepte, Konstruktionszeichnungen oder Forschungsergebnisse ohne Hackerangriff zu stehlen. Dabei unterfliegen die Angreifer die üblichen Sicherheitsvorkehrungen von Konzernen und können dennoch wieder an die herauskopierten Daten gelangen.

Langfristig wird der Wettkampf um die Vorherrschaft von den SSD Festplatten gewonnen werden, denn immer mehr Anwender und Unternehmen gehen weg von Desktop Computern und optieren für Thin Clients. Das ist mitunter der Grund warum manche Leistungen wieder teurer werden. Zudem reorganisieren manche Unternehmen ihren technologischen Fokus.

Daraus ergibt sich jedoch die logische Schlussfolgerung, dass Hersteller langfristig Verschlüsselung einführen werden und somit Anwender ohne Datensicherung nicht mehr leben können. Das neue Gold liegt nicht mehr in der Datenrettung sondern in den cloud-basierenden Backupdiensten der Konzerne. Dabei wird auch hier der Datenschutz noch transparenter als es vor Snowden wohl war. Man geht eben über Umwege an die Daten. Nur wer selbst bei sich regelmäßig sichert, kann sich vor Datenverlust und Verlust der Privatsphäre verlässlich schützen.

Schliesslich wo Verschlüsselung drauf steht, muss nicht zwingend eine drin sein. Auch XOR Schlüssel sorgen für genug Arbeit und sind nachhaltiger für die Lebensdauer von Flashspeicher. Die Festplattendatenrettung (https://www.acato.de) wird es noch eine ganze Weile geben, aber der Trend zweigt bereits seine negativen Auswüchse. Eine Erneuerung der Geschäftsmodelle tut gut.

 

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