Erste Passagier-Fähre mit Windrotor-Antrieb

Pressemitteilung von Viking Line Finnlandverkehr GmbH

Kategorie: Reisen



Lübeck, Februar 2017 Der Umwelt-Pionier M/S Viking Grace, ein mit Flüssiggas (LNG) betriebenes Kreuzfahrt-Fährschiff auf der Ostsee, erhält einen zusätzlichen Rotor-Segel-Antrieb und setzt damit schon wieder neue Standards in puncto Umweltfreundlichkeit. Das teilte die Reederei Viking Line nach Unterzeichnung eines Liefervertrags mit Norsepower Oy Ltd. mit, dem führenden Hersteller von wartungsarmen, software-gesteuerten und datengestützten Windantrieben. (Details zur Technik des Windrotors hier (http://www.norsepower.com/rotor-sail-solution/technology).)

Die 2.800 Passagiere fassende Viking Grace verkehrt derzeit im Schären-Archipel zwischen Turku (Finnland) und Stockholm (Schweden). Bei ihrem Stapellauf galt sie als umweltfreundlichstes Passagierschiff der Welt. Mit der Erweiterung um den Norsepower-Windantrieb wird das Schiff seinen Kraftstoffverbrauch sowie die ohnehin geringen Emissionen noch weiter verringern: Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt um etwa 900 Tonnen pro Jahr, das entspricht einer jährlichen Einsparung von 300 Tonnen Flüssiggas.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Nachrüstung, die im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll. Die Viking Grace wird ein mittelgroßes Rotor-Segel mit 24 Metern Höhe und einem Durchmesser von vier Metern erhalten und damit zum weltweit ersten Hybrid-Schiff mit einer Kombination aus LNG- und Windrotor-Antrieb umgerüstet.

Das Norsepower Rotor-Segel kann sowohl auf neuen Schiffen installiert als auch nachträglich eingebaut werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Die Technik beruht auf dem älteren Flettner-Rotor (https://de.wikipedia.org/wiki/Flettner-Rotor), bei dem ein rotierender Zylinder die Windenergie aufnimmt und direkt in Schubkraft für das Schiff umwandelt. Es wird also nicht etwa Strom für die Schiffsmotoren erzeugt, sondern unter Ausnutzung des Magnus-Effekts (https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus-Effekt) der Schiffskörper vom Winddruck angeschoben. Die moderne, umweltfreundliche Antriebstechnik funktioniert vollautomatisch: Sobald die Sensoren einen genügend kräftigen Wind registrieren, springt der Rotor von selbst an, um Energie zu sparen - ohne dass die Mannschaft eingreifen muss.

"Mit unserem Streben nach einem maximal umweltfreundlichen und ökonomischen Betrieb unserer Flotte sind wir stolz darauf, als erstes Unternehmen weltweit die Vorzüge von sauberem, alternativem Treibstoff, modernem Rotor-Segel, Elektro-Motoren und hydrodynamisch optimiertem Rumpf zu kombinieren.", sagt Ulf Hagström, Director Marine Operations bei Viking Line: "Wir sind überzeugt, dass die Rotor-Segel-Technologie dazu beitragen wird, die Leistung unserer Schiffe zu verbessern, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren und Abgase zu vermeiden."

"Zum ersten Mal wird hier ein derart moderner Zusatz-Antrieb mit Windkraft auf einer Passagierfähre installiert.", so der Norsepower-Vorstandsvorsitzende Tuomas Riski. "Als in Finnland beheimatetes Technologie-Unternehmen für saubere Energie sind wir stolz auf die Partnerschaft mit einer weiteren bedeutenden Reederei, um gemeinsam ein neues Zeitalter der Zusatzantriebe mit Windkraft für die globale Schifffahrt einzuläuten und gleichzeitig den Übergang in eine kohlenstoff- und emissionsarme Ökonomie auf den Weltmeeren zu beschleunigen." Aktuell zeigen unabhängige Analysen, dass auf Strecken mit ausreichenden Windverhältnissen bis zu 20 Prozent Treibstoffeinsparung pro Jahr möglich sind, wenn die Rotor-Segel passend dimensioniert werden.

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Johanna Boijer-Svahnstrom, Vice President Corporate Communications, johanna.boijer@vikingline.com, +358 18 277 48

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