Finanztest mit neuem Test für die Photovoltaikversicherung

Pressemitteilung von Müller & Kollegen UG

Kategorie: Finanzen, Recht, Versicherungen



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Mehr als 925.000 private Haushalte in Deutschland setzen auf die Ergänzung ihrer Stromversorgung durch eine Solaranlage. Brände, Marderbisse oder Stürme sind die häufigsten Ursachen für teure Schäden an den Anlagen. Stiftung Warentest hat jetzt einen neuen Test für Photovoltaikversicherungen durchgeführt. Insgesamt wurden 42 Tarife geprüft, davon haben 13 Werke die gesetzten Mindestanforderungen erfüllt. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Märzausgabe von Finanztest. Obwohl die Versicherung keine Pflicht ist, raten die Tester jedem Besitzer dazu, sich gegen Beschädigungen abzusichern, denn schon ein einziger Schaden kann außerordentlich teuer werden. Gerade Brände durch Installationsfehler an der Isolierung oder durch ungeschützte Stromkabel sind zwar selten, dafür aber umso teurer. Welche Photovoltaikversicherungen im Test am besten abgeschnitten haben, erfährt man auf www.testsieger-berichte.de/photovoltaikversicherung-test/

Stürme als größtes Risiko für Besitzer

Schon in der Vergangenheit traten Sturmschäden an Anlagen relativ häufig auf. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht davon aus, dass es in Zukunft noch sehr viel öfter zu Sturmschäden kommt, weil sich das Klima verändert. Sturmschäden spielen nach Ansicht von Experten auch in der Wohngebäudeversicherung eine zunehmend wichtige Rolle. Auch der Schutz gegen Überspannungen gewinnt an Bedeutung. Wenn der empfindliche Wechselrichter der Anlage ruiniert ist, fallen schnell Schadensbeseitigungskosten in Höhe von über 2.000 Euro an. Manchmal muss die Anlage sogar vollständig ausgetauscht werden, das wird dann noch erheblich teurer. Ein weiteres Risiko sind Marderschäden. Die Tiere knabbern Kabel an Solaranlagen an, wobei gerade die Suche nach den Ursachen sehr langwierig und teuer werden kann. Somit gehen die Kosten für Handwerkerleistungen in die Höhe, bis die Gründe ausgemacht und beseitigt sind.

Diese Leistungen sollten enthalten sein

Stiftung Warentest hat in der Analyse eine Musteranlage mit einer Leistung von sieben bis acht Kilowatt bei einem Neuwert von 12.000 Euro angegeben. Geprüft wurden Zusatzversicherungen zur Wohngebäudeversicherung und separate Policen. 21 Anbieter haben eine Photovoltaikversicherung als Ergänzung der Wohngebäudeversicherung vorgestellt, 16 Tarife konnten separat abgeschlossen werden. Maklerdeckungskonzepte wurden in der Analyse nicht aufgenommen. Der Mindestschutz wurde von Finanztest mit Leistungen bei Schäden aus Brand, Blitzschlag und Überspannung angegeben. Hinzu kommen Sturm und Hagel, Schneedruck und Lawinen, Diebstahl oder Bedienungsfehler, Kurzschluss, Wasser und Frost, Tierbisse, Ertragsausfälle und Leistungen bei grober Fahrlässigkeit. Gerade über den Einschluss von Leistungen bei grober Fahrlässigkeit gibt es bei den Versicherern keine Einigkeit.

Nicht alle Tarife konnten überzeugen

Unter den Tarifen mit Zusatzbausteinen für die Wohngebäudeversicherung konnten unter anderem die Allianz, die AXA, die Basler, die Bayerische Beamtenversicherung, die Bruderhilfe, die Gothaer und die HUK-Coburg überzeugen. Auch die HUk24, die Rheinland, die Waldenburger und die WGV Versicherung brachten Tarife mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ins Rennen. Bei den selbständigen Tarifen punkteten unter anderem die AXA und die Signal. Die Versicherungsprämien für einzelne Verträge betrugen bei den geprüften Unternehmen zwischen 60 Euro und 250 Euro. Im Test fiel auf, dass die Kosten der separaten Tarife deutlich teurer waren als bei den Tarifen mit Zusatzbausteinen. Schon gegen einen geringen Aufpreis war es möglich, eine Wohngebäudeversicherung um einen Baustein für die Photovoltaikanlage zu erweitern. Deshalb empfehlen die Analysten von Warentest die Kombination mit einer Wohngebäudeversicherung. Die Schadensregulierung könnte sich in diesem Fall ebenso als leichter erweisen.

Katharina Krech - Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (IHK) von transparent-beraten.de über die Wichtigkeit von Photovoltaikversicherungen:

„Generell ist eine Photovoltaikversicherung jedem zu empfehlen der solch eine Anlage besitzt. Wie oben schon beschrieben werden auch in Zukunft die Stürme und Unwetter durch den Klimawandel nicht weniger, wodurch natürlich auch die Gefahr höher ist eine Beschädigung an seiner Anlage in Kauf zu nehmen. Der Test von Finanztest zeigt somit schon sehr gut, welche Gesellschaften hier sehr gute Tarife bieten und bei welchen Tarifen das Preis-Leistungs-Verhältnis eher weniger stimmt. Um jedoch die richtige Versicherung für seine Anlage zu bekommen, ist es wichtig sich individuelle Angebote bei verschiedenen Gesellschaften einzuholen. Hierbei kann man durchaus erst auf die Testsieger zurückgreifen. Besonders Leistungsstarke Tarife bieten hier sogar eine sogenannte "Allgefahrendeckung" an. Die bezeichnet einen Versicherungsschutz, der sich über alle denkbaren Gefahren erstreckt. Hierbei würde es sich um eine optimale Deckung für die Photovoltaikanlage handeln, man sollte jedoch auch darauf achten, ob hier die Preisspanne noch akzeptabel ist.“

 

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