HARMAN ermöglicht Einsatz von OTA-Updates in der Automobilbranche

Pressemitteilung von Pressoffice HARMAN

Kategorie: IT



Softwareaktualisierungen in Echtzeit sparen Ressourcen und verbessern die Sicherheit

Es wurde schon viel darüber geschrieben, dass OTA (Over-the-Air)-Updates die Notwendigkeit von Rückrufaktionen für wichtige Fahrzeugsoftware verringern können. Es gibt jedoch noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten für OTA-Updates. Dabei sind es vor allem zwei Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen: Was wird aktualisiert und wo wird es aktualisiert? HARMAN (NYSE: HAR), führender Anbieter von Connected Technology für den Automobil-, Consumer- und Unternehmensmarkt, hat sich über die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile dieser OTA-Technik im Automobilbau Gedanken gemacht.

Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung sowie dem Feedback seiner Kunden, kommt HARMAN zu folgendem Fazit: Während momentan die OTA-Technik hauptsächlich für Softwareupdates am Hauptgerät sowie am TCU (Modem) Verwendung findet, werden ab 2018 die Steuereinheiten für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) zu den wichtigsten ECUs in den Fahrzeugmodellen und somit zunehmend via OTA aktualisiert werden. Egal ob Kamera, Radar, Laser oder ADAS-Aggregator - Fahrerassistenzsysteme verfügen über die komplexeste Funktionalität und haben den größten Zeitdruck, was ihre Markteinführung betrifft. Dies kann Softwareprobleme zur Folge haben, und deshalb können vor allem hier OTA-Updates von Vorteil sein.

 

Fahrerassistenzsysteme sind nicht nur Software-gesteuert, sondern auch sehr abhängig von der Qualität der HD-Karten, auf denen sie basieren. Diese Karten werden immer detaillierter, da Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen ihre Informationenn über Crowdsourcing beziehen und sich die Straßen durch Bauarbeiten und die Auswirkungen extremer Wetterbedingungen in unglaublicher Geschwindigkeit verändern. Die möglichst zeitnahe Aktualisierung dieser Karten wird daher von entscheidender Bedeutung sein. Die Aktualisierung von Karten via OTA erweist sich jedoch als eine wesentlich größere Herausforderung als die Aktualisierung von Software. Das Format der Karten unterscheidet sich fundamental von dem integrierter Software, und HD-Karten enthalten viele Gigabytes an Daten.

Die OTA-Softwareverwaltung birgt viele Vorteile hinsichtlich Sicherheit und Infotainment für den Fahrer und ermöglicht den Erstausrüstern (OEMs) eine effizientere Produktion. So kann ein bestimmtes Hardware-Set vielseitig eingesetzt werden - es kann in zahlreichen unterschiedlichen Fahrzeugmodellen und in verschiedenen Regionen Verwendung finden. Der einzige Unterschied ist oft die Konfiguration. So können beispielsweise OEMs die Konfigurationsdatei eines Autos auslesen und sie dann per OTA updaten.

Generell werden die Updates auf unterschiedliche Art und Weise vorgenommen. Der sicher invasivste Einsatz des OTA-Verfahrens ist die Durchführung von Updates, während sich das Auto auf dem Grundstück des Fahrzeugbesitzers befindet, wodurch die Notwendigkeit eines Besuchs beim Händler entfällt - ein Ansatz, den Elon Musk bei Tesla verfolgt. Aber die Aktualisierung via OTA ermöglicht noch in mindestens zwei weiteren Phasen des Fahrzeug-Lebenszyklus Effizienzgewinne und Vorteile, wie etwa in der Produktion an einer Montagestraße. Die vielen Megabyte an Code , die auf die Dutzenden ECUs in modernen Fahrzeugen geladen werden müssen, erfordern ein großes Flash-Fenster an der Montagestraße - sofern der Upload im Rahmen einer herkömmlichen Serienproduktion geschehen soll. Beim OTA-Verfahren jedoch werden zunächst die Batterie und das TCU an den internen CAN-Bus angeschlossen. Ab dann kann jede angeschlossene Steuereinheit ohne Vorbereitung aktualisiert und geflasht werden - selbst dann, wenn die aktuelle Montagestation beispielsweise die für die Sitzpolsterung ist. Dieser OTA-Ansatz würde nicht nur den Zeitaufwand in der Herstellung deutlich reduzieren und die Gefahr softwarebedingter Engpässe vermeiden. Darüber hinaus könnten durch die Verringerung der bislang für das Flashen der Software genutzten Zeit auch Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess erreicht werden.

Ein weiterer Punkt, den es angesichts des vermehrten Einsatzes von Software in Autos zu berücksichtigen gilt, sind die IT-Kenntnisse der lokalen Werkstätten/Vertragshändler. Hunderttausende von Mechanikern rund um den Globus darin zu schulen, softwarebedingte Probleme zu verstehen, festzustellen und zu beheben, ist ein Vorhaben, das mit großen Herausforderungen verbunden ist und bei dem Fehler und Misserfolge mit hohen Kosten zu Buche schlagen. Die Zentralisierung der IT-Kenntnisse in regionalisierten Kompetenzzentren wird es einem gut geschulten Mitarbeiterstab ermöglichen, Fahrzeuge während Werkstattzeiten via OTA fernzuwarten. Auf diese Weise kann sich die Werkstatt auf die Durchführung der nötigen Wartungsarbeiten und mechanischen Reparaturen konzentrieren, während parallel die Diagnose und Aktualisierung an dem mit dem WLAN-Netz der Werkstatt verbundenen Fahrzeug durchgeführt wird.

Die Anwendungsmöglichkeiten für OTA sind umfangreich und vielfältig und versetzen jeden OEM und jede Region in die Lage, vom ersten Tag an Update-Services für verschiedene Anwendungen - wenn nicht sogar für alle - anzubieten.

 

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