Hundesteuer und Haftpflicht: Bundesländer mit unterschiedlichen Ansätzen

Pressemitteilung von Müller & Kollegen UG

Kategorie: Finanzen, Recht, Versicherungen



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Hundesteuer und Haftpflicht: Bundesländer mit unterschiedlichen Ansätzen

Wer sich einen Hund als treuen Begleiter zulegt, muss unter anderem an den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung denken. Auch eine Hundesteuer fällt für das Tier an. Steht ein Standortwechsel an, weil ein Umzug erforderlich ist, denkt man sicher nicht sofort daran, die Frage nach einer Änderung der Haftpflicht oder der Hundesteuer zu stellen. Wer überlegt, seinen Wohnort im Frühjahr zu wechseln, sollte nicht vergessen, die örtlichen Auflagen am neuen Standort zu prüfen. Sie können je nach Bundesland stark variieren. Wer also glaubt, mit seinem Hund ohne großen Aufwand umziehen zu können und sich um nichts kümmern zu müssen, sollte gewarnt sein. Gerade beim Wechsel in ein anderes Bundesland kann es zu unangenehmen Folgen kommen, wenn man die lokalen Anforderungen der Hundehaftpflicht und –steuer nicht beachtet. Welche die genau sind, erfährt man auf www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de/hundehaftpflichtregelungen-der-bundeslaender/

Steuer und Versicherung sind Ländersache

Die Festlegung von Fragen rund um die Hundesteuer und die Hundehaftpflicht ist Sache der Bundesländer. Das heißt, dass in Berlin ganz andere Regeln gelten als in München. Eine flächendeckende Verpflichtung zum Abschluss einer Hundehaftpflicht gibt es beispielsweise nicht. Zwar folgen die meisten Länder der Ansage, dass ein Hundehalter eine Haftpflicht für das Tier abschließen muss, doch diese Vorgabe ist deutschlandweit nicht übergreifend geregelt. Ähnlich verhält es sich mit der Hundesteuer. Auch hier sind die Kosten und die Vereinbarungen von Land zu Land unterschiedlich. Betrachtet man die aktuelle Diskussion um Steuern für weitere Haustiere wie zum Beispiel Katzen, steht nicht zu erwarten, dass es bald zu einer Vereinheitlichung kommt. Gerade deshalb ist es für Hundehalter so wichtig, sich zu den Vorgaben vor Ort zu informieren, um sich rechtzeitig auf die Umstände vor Ort einzustellen und wichtige Änderungen vorzunehmen.

Diverse Unterschiede bei Kampfhunden

Noch komplizierter sind die Regelungen bei den Vorgaben und Schutzvorschriften für Listen- oder Kampfhunde. In jedem Bundesland weichen die Regelungen ab, welche Hunde zu den Kampfhunden zu zählen sind oder welche Rassen als Listenhund geführt werden. Damit hat man als Hundehalter keine Sicherheit, dass die Regelungen am neuen Standort identisch zu den Vorgaben am alten Wohnort sind. Im schlimmsten Fall ist eine Hunderasse am neuen Wohnort als Listenhund geführt, während es am alten Standort keine eingrenzenden Regelungen gab. Auch hier gilt also, dass man sich im Zweifel sehr genau informieren sollte, wie die Vorschriften am neuen Ort aussehen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Unterschiedliche Regelungen der Versicherer

Um die Komplexität zu erhöhen, muss man wissen, dass es auch unter den Versicherern keine einheitlichen Regelungen gibt, welche Hunderassen als gefährlich eingestuft werden. Das bedeutet, einige Versicherer gehen hier recht liberal vor und versichern nahezu alle Rassen. Viele Gesellschaften machen aber auch Einschränkungen und definieren ausgesuchte Rassen als Listen- oder Kampfhund, den man dann nicht oder nur gegen Mehrkosten versichern kann. Als Hundehalter muss man also nicht nur die Vorgaben an einem neuen Standort prüfen, sondern sich auch noch mit den diversen abweichenden Regelungen der Versicherer auseinandersetzen, um die optimale Versicherung zu finden. Das gilt besonders für Hunderassen, die als gefährlich oder aggressiv eingestuft werden. Hier verlangen Gesetzgeber, Kommunen und Versicherer also ein hohes Maß an Aufmerksamkeit des Hundehalters.

 

Müller & Kollegen UG

Mehringdamm 42

10961 Berlin

Tel: 030 9227527

Fax: 030 89622700

E-Mail: kontakt@mklb.de

www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de

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