Nexiga Kaufkraft-Karte 2017: Deutsche beginnen 2017 mit durchschnittlich 245 Euro mehr im Portemonnaie als im Vorjahr

Pressemitteilung von Nexiga GmbH

Kategorie: Marketing und Werbung



Bonn, 01.02.2017_ 2017 starten deutsche Verbraucher mit mehr Geld ins Jahr, allerdings fällt der Anstieg mit durchschnittlichen 245 Euro mehr pro Kopf etwas geringer aus als noch im Vorjahr (plus 396 Euro pro Kopf). Das ist das Ergebnis der neuen Kaufkraft-Karte von Nexiga (http://marktanalystonline.de/karte-des-monats/022017/), die der Full-Service-Anbieter und Kompetenzführer für Geomarketing, einmal pro Jahr vorlegt. Insgesamt 22.563 Euro pro Einwohner weist die aktuelle Karte aus; 2016 lag die Gesamtkaufkraft bei 22.318 Euro. Der Ost-West-Vergleich zeigt: Auch die Kaufkraft in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) steigt weiter an - insgesamt 19.984 Euro pro Einwohner - und lässt den Unterschied zwischen Ost West immer kleiner werden (2017: 88,6 Prozent und 2016: 88,3 Prozent des Westwertes).

An der Spitze der reichsten Gemeinden Deutschlands hat sich auch 2017 nicht viel geändert. Grünwald bei München (263,7), Königstein (209,3) und Kronberg (194,2) im Taunus führen die Bestenliste mit der höchsten Pro-Kopf-Kaufkraft an. Dort verfügen Einwohner über mehr als doppelt so viel Kaufkraft wie im Bundesdurchschnitt. Zu den kaufkraftschwächsten Gemeinden gehören Anklam (80,8), Zittau (81,6) und Prenzlau (82,0), die allesamt in den neuen Bundesländern liegen. Ein Blick auf die Veränderungen zum Vorjahr zeigt, dass in diesem Jahr Heilbronn, Heidelberg und Potsdam zu den Städten mit dem größten Zuwachs an Kaufkraft zählen. An Kaufkraft verloren haben dagegen Städte wie Ludwigshafen, Offenbach und Remscheid. Allerdings bewegen sich die Veränderungen lediglich zwischen 1 und 2 Prozent.

Erklärung zur Kaufkraft-Karte:

Die Kaufkraft lässt sich nicht nur Pro-Kopf oder pro Einwohner ausweisen, sondern auch regional differenzieren. Hierfür wird das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen auf eine andere Bezugsregion bezogen. Beim Index 1 (IDX1) ist dies West- bzw. Ostdeutschland, beim Index 2 (IDX2) das entsprechende Bundesland, beim Index 3 (IDX3) der Regierungsbezirk und beim Index 5 (IDX5) der zugehörige Land- bzw. Stadtkreis. Für Wohnquartiere lässt sich der Index zusätzlich auf die Gemeinde beziehen und wird als IDX8 ausgewiesen.

Die Kaufkraft-Karte von Nexiga stellt auch 2017 ein wichtiges kommunikationspolitisches Instrument dar, um die Marken- und Marktkommunikation der Unternehmen zu überprüfen. Eine darauf basierende Optimierung der Konsumentenansprache ermöglicht neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades auch Gewinnsteigerungen. Die Kaufkraft-Karte für 2017 kann unter dem Link marktanalystonline.de/karte-des-monats/022017/ eingesehen und als Printversion unter www.nexiga.com/produkte/localdata/maps-digitale-karten/aktuelle-kaufkraft-karte-deutschland/ angefordert werden.

Quellen: Eigene Berechnungen auf Basis Statistischer Landesämter, Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit.

 

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