Ohne sauberes Wasser keine nachhaltige Entwicklung

Pressemitteilung von Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe

Kategorie: Politik & Wirtschaft



München, 22. März 2017. Für jeden Menschen sollte sauberes Trinkwasser verfügbar sein. Leider sieht die Realität in vielen Ländern oft anders aus. In Äthiopien haben beispielsweise über 40 Prozent der Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. In den ländlichen Gebieten des Landes ist die Situation der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, teilweise noch dramatischer. Darauf hat Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe am Dienstag (21. März 2017) hingewiesen.

Brunnen und Quellen seien in vielen ländlichen Regionen rar und zudem häufig mit Krankheitserregern verschmutzt. Jedes Jahr sterben in Äthiopien tausende von Jungen und Mädchen an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser ausgelöst werden.

Peter Renner, u.a. zuständig für die Projektarbeit der Stiftung in Äthiopien, betont: "Für uns ist die Bereitstellung von sauberem Wasser eine Kernaufgabe. Sauberes Wasser ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen des Lebens."

Bis heute gelang es Menschen für Menschen unter anderem mit dem Bau von mehr als 2.200 Brunnen und Quellfassungen, 93 Wasserreservoirs und der Wasserversorgung von vier Kleinstädten, die Lebensbedingungen der Menschen in den Projektgebieten der Organisation nachhaltig zu verbessern.

"Sauberes Wasser eröffnet Wege aus der Armut und schafft Perspektiven. Es ist eine der wichtigsten Grundlagen für die gesellschaftliche, wie wirtschaftliche Entwicklung von Äthiopien", betont Peter Renner. "Wer einmal gesehen hat, welche elementare Bedeutung Wasser für Äthiopien hat, sieht unseren Konsum in Europa mit ganz anderen Augen."

Dürre und Hunger in Äthiopien aufgrund von Wassermangel

Gleichzeitig wies Renner auf die aktuelle Hungerkatastrophe hin. Rund 5,7 Millionen Menschen sind in Äthiopien nach wie vor von Hunger bedroht und auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Dürre diesen Ausmaßes hat das Land seit über 30 Jahren nicht mehr erlebt. Ganze Ernten sind verdorrt. Die Regenfälle blieben auch im vergangenen Jahr in einigen Landstrichen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Durch die Wasserknappheit erreichten die Ernten nicht die notwendigen Erträge. Millionen von Kindern, Frauen und Männer sind nun weiter auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. "Eine Besserung der Lage ist in den nächsten Monaten nicht abzusehen", betont Renner.

Quellen: Weltbank, www.wateraid.org

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