Ranking-Faktoren: Neue Searchmetrics-Studie weist Content-Relevanz als eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Top-Ranking nach

Pressemitteilung von Searchmetrics GmbH

Kategorie: Marketing und Werbung



Berlin, 13. Dezember 2016 - Relevanter Content, der die Nutzerintention perfekt erfüllt, ist inzwischen der wichtigste Ranking-Faktor. Das ist eine zentrale Aussage der neuen "Ranking-Faktoren-Studie" (http://pages.searchmetrics.com/201611-Ranking-Factor-2016_Pre-Order-Page.html), die Searchmetrics (http://www.searchmetrics.com/de/) kurz vor den Weihnachtsfeiertagen vorstellt. Demnach erfolgt die Relevanz-Bewertung von Google heute in Echtzeit auf Basis der Inhalte einer Website, ihrer technischen Umsetzung sowie einer Analyse der Nutzerzufriedenheit.

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Studie im Überblick:

- Neuer Ranking-Faktor "Content-Relevanz": Individuelle Content-Relevanz und Nutzerintention sind entscheidend. Die Relevanz des einzelnen Keywords nimmt immer weiter ab; 2016 hatte nur noch die Hälfte der Top20-URLs das Keyword im Titel. Stattdessen wird relevanter Inhalt, der sich an der Nutzerintention ausrichtet, wichtiger: Die höchste Content-Relevanz haben URLs auf den Positionen 3 bis 6. Relevant sind Inhalte, die möglichst viele Fragen beantworten oder viele wichtige Teilaspekte eines Themas abdecken; immer abhängig von der individuellen User-Intention. So können dies Text, Bild, Videos, Bullet Points oder eine Mischung aus verschiedenen Content- und Struktur-Elementen sein.

- Backlinks sind nur noch einer von vielen Faktoren. Die Bedeutung von Backlinks nimmt messbar weiter ab, vor allem vor dem Hintergrund der Zunahme von mobilen Suchanfragen. Schließlich wird eine URL auf Mobilgeräten "geliked" oder "geshared", aber kaum aktiv verlinkt. Auch die zunehmend größere Rolle von Apps und App-Rankings in der organischen Suche lässt die individuelle Wichtigkeit von Backlinks weiter zurückgehen. Sie sind zwar weiterhin Teil des Algorithmus, mittlerweile jedoch ein Faktor unter vielen und nicht wie früher das Maß aller Dinge.

- Neue Daten zu den Nutzersignalen CTR, Bounce Rate und Time on Site. Zufriedene Nutzer bleiben länger auf einer Seite, besuchen mehr Seiten pro Domain und springen seltener in die Suchergebnisse zurück. Die entsprechenden Werte lassen daher Rückschlüsse darauf zu, ob ein User mit den angezeigten Ergebnissen zufrieden ist. Die Studie liefert hier aktuelle Daten: So liegt die durchschnittliche Verweildauer (Time on Site) für die Top10-URLs bei 3 Minuten und 43 Sekunden. Die Bounce Rate beträgt für URLs der ersten Suchergebnisseite 40 Prozent; die durchschnittliche Click-Through-Rate auf den Positionen 1-3 liegt bei 36 Prozent.

- Seiten-Verschlüsselung per HTTPS ist weiter auf dem Vormarsch. Ab 2017 wird Google Websites, die nicht auf HTTPS umgestellt sind, im Google Chrome Browser als "unsicher" markieren. Ende 2016 weisen immerhin ein Drittel der Landingpages eine HTTPS-Verschlüsselung auf; im vergangenen Jahr lag dieser Anteil erst bei 14 Prozent.

"Es gibt keine universell gültigen Ranking-Faktoren für alle Bereiche mehr. Dazu sind die Ansprüche an Content aufgrund der unterschiedlichen Nutzerintentionen zu verschieden. Stattdessen existieren für einzelne Industrien, im Prinzip sogar für jede Suchanfrage, differierende Ranking-Faktoren, die sich fortwährend ändern. Der Grund dafür liegt in der Entwicklung und Anwendung von Machine-Learning-Algorithmen, die in die Bewertung von Websites und von Suchanfragen durch Google einfließen", erklärt Marcus Tober, CTO und Unternehmensgründer von Searchmetrics.

Searchmetrics legt in diesem Jahr letztmalig einen Überblick über allgemeine Ranking-Faktoren vor. Denn aufgrund der immer genaueren Abdeckung unterschiedlicher Nutzerbedürfnisse und Suchintentionen haben allgemeinen Ranking-Faktoren inzwischen nur noch geringe Aussagekraft. Searchmetrics stellt die seit 2012 bestehende Reihe seiner Ranking-Faktoren-Studie daher mit dieser Ausgabe ein.

"Im Frühjahr 2017 starten wir eine völlig neue Studienreihe, in der wir spezifische Ranking-Faktoren und Rang-Korrelationen für verschiedene Branchen analysieren," kündigt Marcus Tober an. Mit diesen Studien können Webmaster, SEOs und Content Marketer individueller erfassen, welche Elemente für ein Top-Ranking in ihrem Markt wichtig sind. "Die Herausforderung für jeden Digital Marketer besteht heute in der Ermittlung spezifischer Nutzerintentionen. Dafür bieten sich Lösungen an, die auf Big-Data-Erhebungen basieren. Mit unseren Ranking-Faktoren unterstützen wir SEOs und Marketer dabei, die gleiche Strategie wie Google zu nutzen", so Tober.

Natürlich bleiben grundlegende SEO-Faktoren, die für eine saubere technische Umsetzung einer Website stehen, auch 2017 nach wie vor wichtig. Dazu gehören Seitenladezeit, Dateigröße, interne Verlinkung, Seitenarchitektur sowie die Mobilfreundlichkeit.

Die vollständige Studie "Rebooting Ranking-Faktoren" steht unter www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren/ als Download zur Verfügung. Die ergänzende Infografik kann ebenfalls online (http://www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren-infografik-2016/) abgerufen werden.

 

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