Riester-Rente wird 2017 verstärkt unterstützt

Pressemitteilung von Daniel Setzke

Kategorie: Finanzen, Recht, Versicherungen



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Geht es nach dem Willen einiger Bundesparteien, dann soll die Riester-Rente im nächsten Jahr neuen Schwung bekommen. Das Rententhema dürfte im kommenden Wahlkampf eine große Rolle spielen. Umso interessanter sind die Maßnahmen, die man sich für die Riester-Rente überlegt hat, um diese wieder attraktiver zu machen. Wie kürzlich bekannt wurde, soll die geförderte Rente gemeinsam mit der betrieblichen Altersvorsorge gestärkt werden. Die SPD sieht für die Riester-Rente aber noch weiteren Bedarf der Optimierung. Die Ursache wird in den unzureichenden und teuren Verträgen gesehen, und genau an dieser Stelle möchte man nun ansetzen.

Ein Basisprodukt ist dringend gesucht

Die wohl wichtigste Neuerung besteht in der Einführung eines Basis- oder Standardprodukts. Jeder Versicherer soll dieses Produkt zur Verfügung stellen müssen. Es soll besonders kostengünstig und transparent sein, dafür wirft es vielleicht eine recht überschaubare Rendite ab. Damit allerdings unterscheidet sich der neue Riester-Standardvertrag kaum von den heutigen Verträgen, denn auch sie sind üblicherweise nur mit einer geringen Rendite zu bekommen. Wichtig sind aber die höhere Transparenz und die geringeren Kosten. Zusätzlich zum Basisprodukt sind weitere Neuerungen für die Riester-Rente geplant. Sie dienen vor allem dem Schutz der Versicherten und der besseren Information. Worauf man beim Abschluss einer Riester Rente unbedingt achten sollte, erfährt man auf www.riesterrente-heute.de

Bessere Information für Verbraucher

Schon länger ist ein Produktinformationsblatt für die Riester-Rente im Gespräch. Dadurch soll das Produkt insgesamt transparenter werden. Jeder Tarif soll in eine von fünf Risikoklassen eingeordnet werden. Dadurch soll der Versicherte leichter und schneller verstehen, wie risikobehaftet oder wie sicher sein Tarif ist. Das vereinheitliche Produktinformationsblatt ist keine neue Erfindung der jetzigen Bundesregierung. Vielmehr wird schon seit langem gefordert, dass der Versicherte rund um die geförderte Rente besser informiert werden soll, um seine Entscheidung leichter zu machen. Mit dem neuen Informationsblatt könnte dieser Schritt gelingen, weil die einzelnen Tarife dadurch in Risikoklassen einzuordnen sind, die der Versicherte leichter verstehen und bewerten kann.

Kaum Bewegung bei den Zulagen

Eher wenige Änderungen sind bei den Zulagen zu erwarten. Derzeit sind keine Pläne veröffentlicht, nach denen die Grund- und die Kinderzulage für Versicherte deutlich erhöht werden. Somit können Versicherte hier wohl nicht mit einer staatlichen Unterstützung rechnen. Ob der maximal einzuzahlende Betrag verändert wird, steht ebenfalls noch nicht fest, doch auch hier sind kaum Veränderungen zu erwarten. Neuerungen gibt es dagegen beim Garantiezins, denn er wird für Neuverträge auf 0,9 Prozent sinken. Zwar wurde dieser Schritt von den Parteien gemeinsam getragen, doch um eine Verbesserung im Sinne der Riester-Rente handelt es sich hier eher nicht. Es könnte also sein, dass die mangelnde Flexibilität bei den Zulagen und der geringere Zins den anderen Bemühungen zur Unterstützung der Riester-Rente direkt entgegenlaufen. Es bleibt wohl abzuwarten, ob sich die förderlichen oder die hinderlichen Faktoren rund um die Riester-Rente am Ende durchsetzen und ob sich die Zahl der Abschlüsse wirklich erhöht. Mit dem Produktinformationsblatt und dem Einheitstarif könnten jedenfalls erste Schritte in die richtige Richtung gemacht sein, wenn diese Änderungen von den Versicherten in Zukunft gut angenommen werden.

 

Müller & Kollegen UG

Daniel Setzke

Mehringdamm 42

10961 Berlin

Tel: 030 9227527

Fax: 030 89622700

E-Mail: kontakt@mklb.de

www.riesterrente-heute.de

 

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