Sammelleidenschaft ist im Emsland weit verbreitet

Pressemitteilung von Emsland Touristik

Kategorie: Kunst, Literatur & Kultur



Im deutsch-niederländischen Grenzgebiet sind die Häuser noch richtige Häuser - sprich groß. So haben die Bewohner auch ganz viel Platz zum Sammeln. Das tun einige exzessiv und zeigen Urlaubern und Besuchern gerne ihre Schätze. Im Emsland können Besucher so beispielsweise auf Entdeckungsreise zur Geschichte und Entwicklung des Bügeleisens gehen, mehr als 500 Puppen oder alte Musikgeräte bestaunen.

Welches Eisen darf"s denn sein?

Satzeisen, Stageleisen, Kohle- sowie Elektrobügeleisen: Es gibt fast nichts, was man in der Sammlung von Johann Werner und Luise Kröger aus Rhede (Ems) nicht bestaunen könnte. In einem Sammelraum ihres Privathauses gibt es über 500 Bügelgeräte; darunter Raritäten wie ein Korsett-Bügeleisen aus dem 15. Jahrhundert oder Kuriositäten wie ein Bügeleisen für ledige Männer. Außerdem können Interessierte Waschzubehör wie Zuber und Mangel sowie Nähmaschinen besichtigen. Herr Kröger berichtet gern über die Anfänge seiner 25jährigen Sammlertätigkeit: "Mein Vater hatte zwei Bügeleisen als Buchstützen im Wohnzimmer. Nach dem Erwerb eines dritten Eisens war ich Feuer und Flamme für die Bügeleisen ... von da an sammelten mein Vater und ich jeder für sich weiter." Der Haushandwerker und seine Ehefrau vermieten seit 1997 zwei Ferienwohnungen an Urlauber; darunter sind viele Stammgäste, die hin und wieder ein Eisen zur Sammlung beisteuern. Das freut das Ehepaar, denn es sei recht schwierig geworden, alte Bügeleisen auf Flohmärkten zu finden. Und welches ist ihr Lieblingsstück? Frau Kröger, die sich vor allem für die Historie der Eisen interessiert, denkt da ganz pragmatisch: "Ein Reisebügeleisen mit diversen Funktionen. Das kann neben Bügeln zum Beispiel auch Wasser heiß machen."

Johann Werner und Luise Kröger zeigen die Sammlung gerne nach vorheriger Vereinbarung (Tel. 04964 333).

Die Mischung macht"s

Rundfunk und Malen - diese beiden Interessen hat Rudi Evers aus Papenburg in seiner Sammlerleidenschaft vereint. Fasziniert von der Technik, wollte er eigentlich den Beruf des Rundfunktechnikers erlernen. Da es allerdings keine passende Lehrstelle für ihn gab, wurde er wie sein Vater Maler. Und so klappert Rudi Evers nun Floh- und Antikmärkte nicht nur auf der Suche nach Grammophon, Radio und Spielwalzen ab, sondern auch nach Farbdosen, Pinseln und Gummiwalzen für die Wanddekoration. Angefangen hat alles mit einem Geschenk: "Ich bekam im Alter von 20 Jahren von meiner Tante ein altes Holz-Grammophon und die bunten bedruckten Dosen mit den dazu passenden Grammophon-Nadeln geschenkt. Ich war so fasziniert von der Musik, die aus so einem Gerät erschallte", schildert Rudi Evers die Anfänge seiner nunmehr über 50jährigen Sammler-Leidenschaft. Seit 30 Jahren nutzt er eine Halle, um seine mittlerweile 3.000 Exemplare ausstellen zu können. Neue Geräte, die er zum Teil auch aus Haushaltsauflösungen oder Erbschaften angeboten bekommt, werden von Rudi Evers liebevoll repariert, sodass 80 Prozent der Museumsstücke funktionstüchtig sind. Rudi Evers öffnet sein Rundfunk- und Malermuseum nach telefonischer Absprache für Besucher (Tel. 0171 4338341).

Puppenstube XXL

Puppen, wohin man blickt: Bei Adele Eden aus Aschendorf dreht sich alles um ihre Sammelleidenschaft: Puppen, Puppenhäuser und -stuben sowie Porzellan. "Alles begann vor 40 Jahren mit einer Celluloid-Puppe von einem Flohmarktbesuch in Papenburg-Obenende", erinnert sich die leidenschaftliche Sammlerin. "Dabei suchte ich eigentlich etwas ganz anderes", fügt sie lächelnd hinzu. Die Puppe wurde Inge getauft. Noch heute kennt Adele Eden jede ihrer Puppen beim Namen. Die Kleidung näht und häkelt sie selbst. "Mit der Kleidung erhält jede Puppe dann ihre Bestimmung bzw. Geschichte", erklärt Adele Eden. So stattet sie die eine als Nonne aus, die andere wird als Krankenschwester angezogen. Dabei kommt ihr der Beruf als Näherin zugute. Die Mutter von zwei Söhnen ist auch heute noch regelmäßig auf Flohmärkten zwischen Bremen und Münster anzutreffen. Zu den über 500 Puppen kommen mehr als 50 Puppenstuben hinzu. Die Puppen werden je nach Lust und Laune im gesamten Haus dekorativ verteilt; die Puppenhäuser und -stuben befinden sich überwiegend im Obergeschoss und füllen sämtliche Räume. Kleines Manko: Die Sammlung ist derzeit noch nicht für Besucher zugänglich, denn die Schätze sind im ganzen Haus verteilt. Sobald neue Räumlichkeiten gefunden sind, sind Besucher herzlich willkommen.

 

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