EMGS: Die Geschichte der Währung - das schwerste Geld

Pressemitteilung von EM Global Service AG

Kategorie: Bildung/Beruf



Wie gestaltet sich die Entwicklung am Wirtschaftsmarkt? Entschuldet der Staat sich auf Kosten seiner Bürger? Welche Auswirkungen haben Staatsverschuldung, Bevölkerungswachstum und Inflation für die Entwicklung von Papierwährungen im Vergleich zu Gold? In regelmäßigen Veröffentlichungen möchten die Verantwortlichen der EM Global Service AG aus Liechtenstein auf Entwicklungen hinweisen und einen Blick in die Geschichte der Währung und des Geldes vermitteln. Gold ist ein wertvoller Rohstoff, die Preise für Edelmetalle werden täglich an den weltweiten Finanzmärkten ermittelt. Die wichtigsten Markplätze für Gold sind Zürich, London, Honkong und New York. Der Wert von Gold gilt als wertbeständig im Gegensatz zu vielen anderen Möglichkeiten von Geldanlagen. Verwaltungsrat Niels Haake von der EM Global Service AG zum Trend am Rohstoffmarkt. "Wie gut das wir heute kein Herkules mehr sein müssen, um unsere Zahlungsmittel zu gebrauchen, ein Klick in der digitalen Geldwirtschaft und schon hat eine Transaktion stattgefunden", begrüßt Verwaltungsrat Niels Haake mit Ulrich Bock die Teilnehmer in Liechtenstein. Das war nicht immer so leicht.

Das schwerste Geld

Verwaltungsrat Niels Haake erläutert, dass auf der Insel Yap in Mikronesien das schwerste Geld in Gebrauch war. Runde Steinplatten mit einem Gewicht von einigen 100 kg, deren Durchmesser mitunter über 3 m betrugen, bezeichnen Reichtum und Rang seines Besitzers. Die Steine waren aus Aragonit, die auf der Insel selbst nicht vorkommen. Diese wurden mit Auslegerbooten über See herangeholt und auf der Insel mühsam bearbeitet. Es handelte sich hierbei um sog. "Schatzgeld". Bereits ein abstraktes Wertsymbol im Vergleich zum Nutzgeld, aber noch kein wirkliches Münzgeld, das eine weitere Abstraktion darstellt und nur in den Hochkulturen und nicht bei Naturvölkern vorkam.

Nutzgeld - Naturalgeld

Zu Nutzgeld oder Naturalgeld wurden z.B. Getreidekörner, Ziegeltee, Kolanüsse, Kakaobohnen, Tabakrollen etc., aber auch Geräte, Werkzeuge, Vieh und Felle gezählt, erläutert Niels Haake. Das Zeichengeld bestand aus Material, das schwer zu beschaffen war, z.B. Tierzähne, Vogelfedern, Muscheln o.Ä. Die Völkerkunde kennt das sog. "Traditionsgeld oder Schatzgeld", das den sozialen Rang des Besitzers ausdrückt und allenfalls beim zeremoniellen Geschenkeaustausch weitergegeben wurde.

Aus der Notwendigkeit, beim Tausch ungleichwertiger Güter einen Wertmaßstab zu finden, haben sich die ersten Währungen entwickelt. Sumerische Tontäfelchen aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. zeigen, dass im alten Mesopotamien Kupfer oder Silber als Zahlungsmittel benutzt wurde. EM Global Service AG Verwaltungsrat Niels Haake über die Rückschlüsse des Ideogramms das den Preis bezeichnet, zur damaligen Zeit. "Es besteht aus dem Zeichen NIDA, das ein Gefäß darstellt, und dem Zeichen SCHE für Roggen widerspiegelt. Es wurde also ein Maß Getreide als Wertmaßstab benutzt. Auch nachdem Metall als Zahlungsmittel gebräuchlich wurde, behielt der Roggen seine Bedeutung als Währung. Wer z.B. Silber oder Blei kaufte, drückte den Wert dieser Metalle in Getreide aus", erläutert Niels Haake von der EM Global Service AG. Schon zur Lagasch-Epoche 2600 v.Chr. und 2500 v. Chr. diente Metall als Tauschmittel, Getreide als Währung, die den Wertmaßstab lieferte. 180 Getreidekörner (je Korn 0,04675 g) ergaben einen Schekel. In Mesopotamien gab es noch weitere Zahlungsmittel, nämlich Sicheln und Bronzebeile. Silberbarren, die mit Eigentumsstempeln versehen waren, hatten auf diese Weise eine gewisse Qualitätsgarantie und können als Vorläufer des Münzgeldes angesehen werden. Über den Schritt zum Münzgeld zunächst in Form von Kleingeld berichtet König Sanherib (705-681 v.Chr.): "Ich ließ eine Tonform anfertigen und Bronze hineingießen, um Münzen im Wert eines halben Schekels herzustellen."

Wirtschaftssysteme auf Basis von Gold und Silber

Gold und Macht waren über Jahrtausende mit einander verbunden. Aufstieg und Fall großer Reiche waren an Gold und Silber gebunden. Goldreserven ließen Macht entstehen und den Wohlstand wachsen. Mit Gold als Geld, eine Idee Krösus, König der Lyder um 560 vor Christus entstand ein Art neues Geldsystem. Ulrich Bock gibt zu bedenken, dass die Vorteile von Gold schnell überzeugten, denn das Material war als Zahlungsmittel beständig und konnte nicht beliebig und von jedermann hergestellt werden. Die Akzeptanz von Gold als Geld war schnell weltweit als Währungsmetall erreicht. Geld ist bis heute ein weltweiter Maßstab aller wirtschaftlichen Transaktionen. Hohe Goldreserven und Vorräte gaben Sicherheit und Wohlstand, die Macht stieg. Verschwenderischer Umgang und Verprassung führte oftmals zum Niedergang der Macht.

Goldstandard: Einführung von Papiergeld

Papiergeld auf Goldbasis wurde 1844 von der Bank auf England als erste Notenbank den Goldstandard ein, das erste international gültige Währungssystem mit Papiergeld auf Goldbasis war geboren. Alle Notenbanken der Industrieländer garantierten ab 1900 einen festen Wechselkurs. Die Notenbank garantierte den Bürgern, dass sie jede Banknote zu einem festen Wechselkurs in Gold tauschen würden. Die Währungsordnung ersetzt 1971 den sogenannten Dollarstandard. Die Währungsordnung baut auf Basis flexibler Wechselkurse zwischen den Währungen. Ulrich Bock erläutert, dass Gold heute als Teil des Währungssystems zwar keine Rolle mehr spielt, aber als Rohstoff von hohem Wert gehandelt wird. Die Nachfrage ist groß, denn trotz aller Krisen und Kriegen konnte Gold seinen Wert steigern.

 

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